phæno die Architektur
Die Londoner Architektin
Zaha Hadid gehört zu den Stars der heutigen Architekturszene. Ihre Arbeiten
verschieben immer wieder die Grenzen architektonischen Entwerfens und Denkens.
Weltweit verschaffte sie sich höchste Anerkennung für ihre eigenständige Weiterentwicklung
der Architekturmoderne.
Zaha Hadid hat für phæ no
einen Bau entworfen, der – noch im Entwurf- und Planungsstadium – bereits
international Aufsehen erregt hat. Auf der achten internationalen Architektur-Biennale
2002 in Venedig gehörte phæ no zu den 140 weltweit ausgewählten Werken der
Avantgarde.
Das Gebäudevolumen schwebt
über einer künstlichen Landschaft mit Hügeln und Tälern, die dem öffentlichen
Raum hier eine neue, eigenwillige Identität verleiht. Im Innern des Volumens
entfaltet sich eine zweite Landschaftsformation mit Kratern, Terrassen, Plateaus
und „unterirdischen“ Höhlengebilden als eine Experimentierlandschaft mit vielen
Überraschungen.
Das offene Kontinuum ohne
konventionelle Raumeinteilung fordert den Entdeckergeist heraus, der sich
an den Experimentierstationen weiter entfaltet.
Offenheit und Vielgestaltigkeit
des Raums korrespondieren mit der Vielfalt des Angebots, aus dem sich der
Besucher „seine“ Experimente selbst zusammenstellt. Die Offenheit entspricht
dem Anliegen, die Besucher zu inspirieren und zu involvieren. Dazu gehört
der Blick über das „Reich der Möglichkeiten“.
phæno ist der bislang größte,
in Selbstverdichtendem Beton auszuführende Bau in Europa und wird auch aus
diesem Grund als Referenzobjekt für diese Bauweise von Bedeutung sein.