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Massivhaus oder Holzhaus:
Welche Bauweise ist ökologischer?

Aus welchen Baustoffen soll mein Eigenheim bestehen?
Die­ses stellt private Bauherren vor eine grundlegende, aber auch schwierige Entscheidung. Die Massivbauweise steht für Stabilität, lange Lebensdauer und Sicherheit. Die Holzbau­weise dagegen nimmt für sich die bessere Ökologie in Anspruch, ohne dieses wissenschaftlich zu beweisen. Jetzt ließ das Informationszentrum Massiv Mein Haus e.V. die TU Darmstadt mit wissen-schaftlich anerkannten Methoden untersuchen, ob die Holzbauweise tatsächlich ökologischer ist.

Prof. Graubner und seine Mitarbeiter erstellten dazu für ein fiktives, alternativ in Massivbauweise und in Holz-Ständer-Bauweise geplantes Einfamilienhaus eine Ökobilanz. Sie bilanziert alle Umweltbelastungen über den Lebendzyklus eines Gebäudes. Dadurch erfasst sie auch die erforderlichen Instandhaltungsarbeiten. Unabhängig von der Bauweise sollte das Gebäude den hohen Energiesparstandard eines KfW-60-Hauses erfüllen.

Die Studie ergab: Über die Lebensdauer eines Hauses gesehen – und das versteht man unter nachhaltigem Bauen – ist die Öko­bilanz eines Massivhauses zwar besser als die der Holzständer­bauweise. Die Unterschiede sind jedoch so gering, dass beide Bauweisen ökologisch als gleichwertig bezeichnet werden kön­nen.

Die vollständige Studie finden Sie auf der Homepage (www.massiv-mein-haus.de). Weitere Informationen zum Bauen erhalten Sie vom Informationszentrum MASSIV

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Die Ökobilanz eines Massivhauses ist zwar etwas besser als die der Holz­ständerbauweise. Die Unterschiede sind jedoch so gering, dass beide Bauweisen ökologisch als gleichwertig bezeichnet werden können.