Text downloadRuhige Häuser schonen die NervenMusik oder Fernsehgeräusche sind in allen Räumen zu hören. Tobende Kinder erwecken den Eindruck, die Decke stürzt ein. Wer schon einmal in einem Mehrfamilienhaus mit Holzbalkendecken gewohnt hat, kennt die Probleme. Von oben und unten dringt der Lärm in die eigenen vier Wände. Sich beim Bau eines Eigenheims auf DIN-Normen zu verlassen, ist riskant. Die Schallschutznorm enthält für den Dämmwert der Wände und Decken von Einfamilienhäusern nur Empfehlungen. Nach den Baugesetzen der Bundesländer braucht ein Hausanbieter diese Empfehlungen nicht einzuhalten! Guter Schallschutz sollte daher immer im Kauf- oder Bauvertrag schriftlich vereinbart sein. Ein Haus mit schweren Wänden und Decken schützt gegen krank machenden Lärm. Schwere Betondecken und gemauerte Wände „schlucken“ die Geräusche. Das Informationszentrum Massiv Mein Haus e.V. empfiehlt, in einem Eigenheim oder einer Wohnung auch nichttragende Trennwände aus Mauerwerk zu erstellen. Sie sorgen nicht nur für mehr Ruhe. Ihre Wärmespeichermassen halten im Sommer auch die Räume kühl. Steht das Gebäude in der Nähe einer Straße oder Flugschneise, ist der Schutz gegen Außengeräusche ebenso wichtig. Sonst hört jeder im Haus, was draußen geschieht und umgekehrt. Massive Außenwände schützen gut gegen Verkehrs- und Fluglärm. Neben dem Schalldämmwert der Außenwand sind auch der Schallschutz der Fenster und des Daches zu beachten ist. Fenster haben meistens nur ein Schallschutzmaß von 35 dB. Ein Massivdach aus Leichtbeton-, Porenbeton- oder Ziegelelementen hält Außenlärm besser als ein übliches Holzdach ab. Es schützt aber nicht nur gegen Außenlärm. Die schwere, wärmespeichernde Bauweise verhindert im Sommer zusätzlich eine - manchmal als Barackenklima bezeichnete - Überhitzung der Dachräume. Weitere Tipps zum Bauen können unter Fon: 0385-20794013 bestellt oder www.massivhaus-ratgeber.de aus dem Internet heruntergeladen werden. |
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