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Sprachrohr für den Massivbau

Etwa 91 % aller Wohnungen in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern werden in Mauerwerk und Beton erstellt. Die Initiative MASSIV MEIN HAUS e.V. ist das Informationsforum für diese Bauweise. Sie wird getragen von Mauerstein-, Mörtel- und Betonherstellern. Zusätzlich gehören ihr Rohbaubauunternehmer und Anbieter schlüsselfertiger Massivhäuser an. Im vergangenen Jahr beschäftigten ihre Mitglieder aus der Baustoffindustrie ca. 36.000 Arbeitnehmer und erwirtschafteten ca. 4,5 Milliarden EUR. Die dem Infozentrum zugehörigen Rohbaubauunternehmer und Anbieter schlüsselfertiger Massivhäuser erwirtschaften etwa 1 Milliarde EUR. In Planungsbüros und auf den Baustellen arbeiten darüber hinaus ca. 260.000 Mitarbeiter  für den Wohnungsbau in Massivbauweise. Sie erwirtschaften ca. 29 Milliarden EUR. Für den Standort Deutschland war und ist die Massivbauweise damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Aufgabe des Infozentrums MASSIV MEIN HAUS e.V. ist es, der Öffentlichkeit die Vorzüge der Massivbauweise ins Bewusstsein zu rufen. Schwerpunkte sind zur Zeit aktuelle Themen wie energieeffizientes und ökologisches Bauen, Brandsicherheit, niedrige Pflege- und Unterhaltkosten sowie hohe Wertbeständigkeit.

Ökologisches Bauen
Immer mehr Bauherren legen Wert auf ökologisch unbedenkliche Baustoffe und nachhaltiges Bauen. Viele Publikationen suggeriert, Holzhäuser erfüllten diesen Wunsch besser als traditionelle Massivhäuser. Dass diese Behauptung nicht stimmt, belegte jetzt eine Studie der TU Darmstadt. Sie vergleicht über eine Lebensdauer von 80 Jahren den Energiebedarf sowie das Treibhaus-, Sommersmog- und Versauerungspotential eines Wohnhauses in Massiv- und Holzständerbauweise. Die vergleichende Untersuchung ergab, dass sich die beiden Bauweisen hinsichtlich der ökologischen Unbedenklichkeit nur marginal unterscheiden. „Im Gegensatz zu den publizierten Behauptungen ist die Massivbauweise aus ökologischer Sicht mindestens ebenso empfehlenswert wie die Holzständerbauweise“, betont Ulrich Dahlhoff, Vorsitzender des Infozentrums MASSIV MEIN HAUS e.V.

Energiesparendes Bauen

Mit Blick auf bezahlbare und verfügbare Heizenergie sowie den Umweltschutz achten Bauherren immer stärker auf eine Energie sparende Bauweise. Hier haben Massivhäuser ihre Nase vorne. Sie können nicht nur jeden Wunsch an Wärmedämmung  erfüllen. Wände aus Wärmedämmsteinen gleicher Dicke können heute sogar deutlich besser als eine gleich dicken Holzwand dämmen.
Der Energieverbrauch eines Hauses wird jedoch nicht nur von der Wand beeinflusst. Erst die Summe aus Energieverlusten von Wand, Dach, Fenster, Keller, Luftdichtheit sowie die Effizienz der Heizungsanlage entscheidet über den Heizwärmebedarf eines Gebäudes.
Moderne Massivhäuser minimieren nicht nur die Wärmeverluste. Durch ihre großen Wärmespeichermassen kann die Massivbauweise zusätzlich die durch die Fenster einstrahlenden Sonnenwärme besser ausnutzen, als leicht gebaute Häuser. Das ergab jetzt eine thermische Untersuchung des Büros für Bauphysik ALWARE, Braunschweig. Je niedriger der Wärmebedarf eines Hauses ist, desto höher steigt der prozentuale Heizwärme-Anteil, den diese kostenlose Wärmegewinne übernehmen können.

Mauerwerk brennt nicht!

Brände in Wohnhäusern treten öfter auf, als die breite Öffentlichkeit weiß. Durch die in Deutschland weitgehend übliche Massivbauweise können die Rettungskräfte meistens rechtzeitig Personenschäden verhindern. Trotzdem sterben in Deutschland jährlich etwa 700 Menschen bei Bränden. Bauweisen mit feuerempfindlichen tragenden Bauteilen könnten sich dagegen zu einem Beschäftigungsprogramm für die Feuerwehr entwickeln.

Massivhäuser trotzen Wind und Wetter

Sturm, Unwetter und mechanische Belastungen können Massivbauten aus Mauerwerk und Beton nur wenig schaden. Weil diese robuste Bauweise auch nur wenig Pflege benötigt, sind ihre Unterhaltkosten sehr gering.
Heute werden viele Bestandimmobilien eher saniert als abgerissen. Das ist nur möglich, weil sich die Grundrisse massiver Häuser sich ändernden Wohnbedürfnissen ohne weiteres anpassen lassen. Ständerkonstruktionen sind da wesentlich empfindlicher. Werden beim Umbau wichtige Aussteifungen entfernt – und der Laie erkennt meistens nicht, welche Aussteifungen wichtig sind – droht Einsturzgefahr.
Wohneigentum als Alterssicherung macht nur Sinn, wenn ein hoher Werterhalt zu erwarten ist. Gutachter setzen für Häuser aus Mauerwerk und Beton eine kalkulatorische Nutzungsdauer von 80 Jahren an. Ständerbauweisen aus Holz stufen sie nur mit 60 Jahren ein. Das Käufer von Bestandsimmobilien dieses meistens wissen, zeigt der Markt. Massiv gebaute Häuser lassen schneller und zu einem besseren Preis vermarkten.

Weitere Informationen können unter Fon: 0385-20794013 bestellt oder www.massivhaus-ratgeber.de aus dem Internet heruntergeladen werden

 

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Informationen und Tipps zum Bauen können bei der Informationszentrale Massiv mein Haus e.V. unter Fon: 0385-20794013 bestellt oder www.massivhaus-ratgeber.de aus dem Internet heruntergeladen werden

Foto: Massiv Mein Haus e.V.