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Voll
im Trend: Generationenhäuser
Immer
mehr Frauen mit Kindern wollen oder müssen arbeiten. Großeltern
suchen die Nähe zu Enkelkindern. Da bietet es sich an, ein Mehrgenerationenhaus
zu bauen. Dieser Trend zeichnete sich bereits ab, bevor sinkende
staatliche Leistungen, Einkommen und Renten, teure Altenheime und
Kindergärten für Verunsicherung sorgten. Der Staat erleichtert finanziell
diesen Weg zum eigenen Haus, denn er vergibt bei energiesparendem
Bauen Fördergelder für jede Wohneinheit und erlaubt die steuerliche
Abschreibung einer Einliegerwohnung. Voraussetzung für ein harmonisches
Zusammenleben unter einem Dach sind gut durchdachte Grundrisse und
hoher Schallschutz. Der geringe Pflegeaufwand und die lange Lebensdauer
der Massivbauweise sorgen für niedrige Unterhaltskosten.
Bautechnisch
sind einige Voraussetzungen einzuhalten. Jede Wohnung sollte konsequent
abgeschlossen sein, die Seniorenwohnung möglichst auf einer Ebene
liegen und leicht zugänglich sein. Damit das Privatleben in der
eigenen Wohnung ungestört stattfinden kann, müssen die trennenden
Bauteile hohen Schallschutz garantieren. Der Gesetzgeber verlangt
für Häuser mit Einliegerwohnung geringere Schallschutzwerte als
für Mehrfamilienhäuser. Das Informationszentrum MASSIV MEIN HAUS
e.V. empfiehlt deshalb, vertraglich die gesetzlich vorgeschriebenen
Anforderungen und Empfehlungen für Geschossbauten zu vereinbaren.
Massivhäuser aus Mauerwerk und Beton erfüllen diese ohne aufwendige
Zusatzmaßnahmen, denn: Betondecken schwingen nicht. Sie dämpfen
in Verbindung mit einem schwimmenden Estrich die Schallwellen so
stark ab, dass übereinanderliegende Wohnungen schalltechnisch voneinander
getrennt sind. Schwere, massiv gemauerte Wände schützen in horizontaler
Richtung gegen Lärm.
Niemand
sollte den Brandschutz vergessen. Die gesetzliche Vorschrift, dass
Häuser mit zwei Wohneinheiten mindestens 30 Minuten dem Feuer standhalten
müssen, reicht nachts für Kinder und Kranke kaum aus. Auch hier
hat die Massivbauweise ihre Stärken. Wände und Decken aus Mauerwerk
und Beton brennen nicht und entwickeln keine giftigen Rauchgase.
Sie behindern die Brandausbreitung, weil sie keine Hohlräume haben,
durch die sich das Feuer in angrenzende Räume durchfressen kann.
Weitere
interessante Tipps zum Hausbau können unter www.massivhaus-ratgeber.de
abgerufen oder kostenlos bei der Informationszentrale Massiv Mein
Haus e.V., Lucie-Höflich-Str. 17, 19055 Schwerin, Tel.: 0385-20794013,
Fax 0385-784447, E-Mail: info@massivhaus-ratgeber.de angefordert
werden.
Abdruck honorarfrei,
Beleg erbeten, Friedberg, den 21.09.2004 |

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In
massiv aus Mauerwerk und Beton gebauten Häusern können mehrere Generationen
harmonisch zusammenleben. Diese Bauweise erlaubt individuelle Grundrisse,
schützt der Privatsphäre durch hohen Schallschutz und behindert
im Brandfall ein Ausbreiten des Feuers.
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