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Wirtschaftlichkeit von Bauweisen:
Betriebs- und Instandhaltungskosten
entscheiden
Neue Forschungsergebnisse
der TU Darmstadt
Dass Häuser aus Mauerwerk und Beton
bei gleichen Randbedingungen etwa 10 % billiger sind als in Holzständerbauweise
ist nicht neu. „Zu der Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsbetrachtung
einer Bauweise gehören nicht nur der Abschnitt „Herstellung“ sondern
die gesamte Lebensdauer“, betont Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner
vom Institut für Massivbau der TU Darmstadt. Dabei seien Betriebs-
und Instandhaltungskosten, Primärenergiebedarf und Treibhauspotentiale
einzubeziehen.
Auf dem Deutschen Mauerwerkskongress
2005 stellte Graubner jetzt seine neuen Forschungsergebnisse zum
Thema „Ökologische und ökonomische Potentiale von Mauerwerk“ vor:
Legt man dem Vergleich verschiedener Bauweisen eine kalkulatorische
Lebensdauer von 80 Jahren zu Grunde, zeigt sich, dass die ausschließliche
Betrachtung einer Bauweise zum Herstellzeitpunkt ein verzerrtes
Bild ergibt. Wegen des höheren Renovierungsbedarfes von Häusern
in Holzständerbauweise verschiebt sich ab dem 35. Nutzungsjahr der
Primärenergiebedarf zu Gunsten der Massivbauweise.
Das gleiche gilt für die Kosten von
Außenwänden. Bei dem Vergleich der Herstellungs-, Betriebs-, Instandsetzungs-
und Abbruchkosten schnitten bei seiner Untersuchung ebenfalls Massivwände
besser als Holzständerwände ab. Die
Tagungsunterlage zum Vortrag kann als .pdf unter www.massiv-mein-haus.de,
Rubrik „Presseecke“ herunter geladen werden.
Die Tagungsunterlagen des Deutschen
Mauerwerkskongresses 2005 sind im Sonderheft 5/2005 der Zeitschrift
Mauerwerk zusammengefasst. Das Informationszentrum MASSIV MEIN HAUS
stellt auf Anforderung kostenlos den Sonderdruck „Ökologische und
ökonomische Potentiale von Mauerwerk“ zur Verfügung (info@massiv-mein-haus.de).
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Bei dem Vergleich
der Herstellungs-, Betriebs-, Instandsetzungs- und Abbruchkosten
schnitten bei der Untersuchung Massivwände besser als Holzständerwände
ab.
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