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Ausgabe
September/03
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Wenn es brennt Brennbare
Baustoffe
Holz-Ständerkonstruktionen sind feuersicher beplankt. Die Beplankung soll die tragende Holzkonstruktion im Brandfall schützen. Die Praxis sieht allerdings häufig anders aus: Übliche Kunst-stoff-Unterputzdosen für Steckdosen, Abwasserrohre usw. schmelzen, wenn sie zu heiß werden. Durch diese Öffnungen kann das Feuer in die Wände und Decken dringen und sich dort ausbreiten - mit der Folge, dass ·
giftige Rauchgase in noch
nicht vom Feuer erfasste Räume fließen, ·
tragende Bauteile zusammenbrechen
können, wenn ihre Anschlüsse nicht feuersicher ausgeführt sind. Mangels Erfahrung kennen viele Planer und Handwerker
diese Problematik nicht, so dass häufig keine geeigneten Gegenmaßnahmen
getroffen wurden. Bewohner von Leichtbau-Holzhäusern sollten daher nie
auf Brandmelder verzichten.
Mauerwerk
und Beton
Häuser aus Steinen und Beton sind da weniger gefährdet. Die Anschlüsse massiver Decken und Wände beeinflussen die Feuerwiderstandsdauer kaum. Das Problem der Brandweiterleitung tritt in Ermangelung von Hohlräumen nicht auf. Weil mineralische Baustoffe nicht brennen, behindern sie die Brandausbreitung und bilden keine Rauchgase.
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Brandrisiko verschiedener
Bauweisen Sie
sollten sich bei der Entscheidung für eine Bauweise folgende Fragen stellen: · Wie
häufig ist der Brandeintritt · Wie hoch ist der materielle
Schaden · Wie groß sind die Personenschäden · Wie hoch ist die Versicherungsprämie
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Massiv Mein Haus e.V. Falkensteinstr.
9; 86316 Friedberg Tel.0821-7849773; Fax 0821-784447 info@massiv-mein-haus.de
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